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3 Minuten Stille am Morgen verändern den ganzen Tag.

Annette Friedrich

Geschrieben von

Annette FriedrichCoach für Stressbewältigung · Hamburg

Warum Pausen keine Belohnung sind, sondern Arbeit

6 Min. Lesezeit

Du kennst das: Die Liste wird länger, der Atem kürzer. Und die Pause verschiebst du auf den Moment, in dem alles erledigt ist. Dieser Moment kommt nicht.

Erholung ist kein Zufall

Dein Nervensystem unterscheidet nicht zwischen einem vollen Postfach und einer echten Gefahr. Es reagiert gleich: Anspannung, flacher Atem, wacher Blick. Was hilft, ist kein großer Urlaub in sechs Monaten, sondern kleine Unterbrechungen über den Tag verteilt.

Pausen sind also kein 'nice to have', sondern gehören untrennbar dazu, um gut und konzentriert arbeiten zu können.

Drei Minuten, die zählen

Setz dich hin, stell die Füße flach auf den Boden und zähle beim Ausatmen langsam bis sechs. Zehn Atemzüge, nicht mehr. Dein Körper bekommt damit ein klares Signal: Hier ist es sicher, du darfst loslassen.

Einfache Alternative: Augen schließen, eine Hand auf den Bauch legen und die Atembewegungen beobachten.

Was sich nach ein paar Wochen ändert

Die meisten Menschen, mit denen ich arbeite, berichten zuerst davon, wie gut es tut, mit diesen ruhigen 3 Minuten in den Tag zu starten. Dann davon, dass sie konzentrierter sind und im Gespräch wieder zuhören können, ohne innerlich schon die nächste Aufgabe zu sortieren. Abends den Tag mit einem bewussten ruhigen Moment abzuschließen und sich selbst wahrzunehmen fördert zudem einen erholsamen Schlaf.

Stressbewältigung beginnt nicht mit mehr Disziplin, sondern mit weniger Dauerlauf.

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Südfrankreich, sechs Monate ohne Termine – und ein Kissen im Gepäck.

Annette Friedrich

Geschrieben von

Annette FriedrichCoach für Stressbewältigung · Hamburg

Do what you love and love what you do!

3 Min. Lesezeit

Meine Nichte Maja schenkte mir ein Kissen: rosa Glitzerschrift, Herzchen drumrum. Gar nicht mein Stil – und mit dem Spruch konnte ich erst nichts anfangen. Heute liegt es gut sichtbar in meinem Auto.

Wer bin ich ohne die Erwartungen von außen?

Nach fast 30 Jahren Arbeit und 20 Jahren als Alleinerziehende war es Zeit, mich auf mich zu besinnen. Wer war ich eigentlich ohne all die Anforderungen, Ansprüche und Erwartungen von außen – und manchmal auch von mir selbst? Um das herauszufinden, brauchte es Zeit und Ruhe.

Meine Chefs waren mit einem sechsmonatigen Sabbatical einverstanden. Der Ort war schnell gefunden: ein kleines Weinberg-Dorf in Südfrankreich. Also fuhr ich los – mit diesem Kissen im Gepäck, zunächst umgedreht, sodass man die Schrift nicht sehen konnte.

Keine Pläne, keine Termine, keine Kompromisse

Ich wollte einfach schauen, was passiert, wenn niemand etwas von mir will. Worauf werde ich Lust haben? Was tue ich den ganzen Tag? Wie ist es, so lange allein zu sein? Mein Leben war so von äußeren Anforderungen gesteuert, dass ich darauf wirklich keine Antworten hatte.

Es brauchte Zeit, es war ein echtes Abenteuer – aber ich habe sie gefunden.

Do what you love and love what you do!

Auf dem Kissen von meiner Nichte Maja

Was davon geblieben ist

Ein halbes Jahr nach meiner Rückkehr habe ich meinen Job gekündigt und mich selbstständig gemacht. Heute überlege ich viel bewusster, ob das, was ich plane und tue, wirklich gut für mich ist – und ob ich es mit ganzem Herzen tun möchte. Dann fühlt es sich richtig an, und das wirkt sich auch auf meine Umgebung aus.

Natürlich ist das nicht immer so. Aber ich merke inzwischen, wenn sich etwas noch nicht richtig anfühlt – und habe die Chance, es neu zu überdenken. Das gilt nicht nur für Tätigkeiten, sondern auch für die Art, wie ich mit Menschen umgehe.

Weißt du, was das für dich ist?

Es lohnt sich, das herauszufinden. Die Wege dorthin sind sehr individuell: Manchmal braucht es Zeit, manchmal einen einzigen guten Satz, den jemand sagt. Achtsamkeit hilft auf jeden Fall dabei.

P.S.: Das Kissen liegt inzwischen immer gut sichtbar in meinem Auto und erinnert mich täglich daran, achtsam zu sein. Danke, Maja!

Achtsamkeit und Stressbewältigung

Wie auch du lernen kannst, durch Achtsamkeit dein Leben zu verändern, erfährst du im nächsten Beitrag.

Weiterlesen: Achtsamkeit und Stressbewältigung
Achtsamkeit und Stressbewältigung

Kleine Achtsamkeitsinseln im Alltag – ohne zusätzlichen Zeitaufwand.

Annette Friedrich

Geschrieben von

Annette FriedrichCoach für Stressbewältigung · Hamburg

Achtsamkeit und Stressbewältigung

3 Min. Lesezeit

Deine Gedanken kreisen ständig und lassen dich nicht zur Ruhe kommen? Mit Achtsamkeit lernst du, dein Kopfkino auszuschalten, wann du es willst. Keine Angst: Das ist gar nicht so schwer.

Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.

François de La Rochefoucauld

Den Gedankenkreisel unterbrechen

Mit einfachen Übungen aus dem Achtsamkeitstraining und kurzen Meditationen lernst du, kraftraubende und oft unnötige Überlegungen zu stoppen. So hast du deine Konzentration und Energie wieder für die Dinge, die wirklich wichtig sind.

Und das Beste: Du musst dafür keine zusätzliche Zeit finden – deine Zeit ist ohnehin knapp, oder? Du tust einfach das, was du sowieso tust, ein kleines bisschen leichter.

Was du durch Achtsamkeit lernst

  • Deinen persönlichen Stressoren und Stressverstärkern auf die Schliche kommen
  • Ihnen mit mehr Gelassenheit begegnen und sie entschärfen
  • Schnell und einfach zu innerer Ruhe zurückfinden
  • Spannungskopfschmerzen, Schlafstörungen und Burnout-Symptomen vorbeugen
  • Deine Resilienz stärken

Ich weiß, wovon ich spreche

Mehr als 15 Jahre regelmäßige Achtsamkeitstechniken haben mein Leben so positiv verändert, dass ich sie nicht mehr missen möchte. Es ist ein Geschenk, dieses Wissen an dich weitergeben zu dürfen.

Vor allem aber: Dein Leben wird leichter und macht mehr Spaß. Du kannst das auch lernen – und ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.

Kurse, Workshops und Firmenangebote

In meinen Kursen und Workshops zeige ich dir einfache Achtsamkeits-Techniken für weniger Stress im Alltag. Für Gruppen ab 6 Personen gibt es individuelle Firmenkurse. Wenn du Fragen hast, melde dich gern.

Zu Kursen & Terminen
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3 Minuten Stille am Morgen verändern den ganzen Tag.

Annette Friedrich

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Annette FriedrichCoach für Stressbewältigung · Hamburg

Warum Pausen keine Belohnung sind, sondern Arbeit

6 Min. Lesezeit

Du kennst das: Die Liste wird länger, der Atem kürzer. Und die Pause verschiebst du auf den Moment, in dem alles erledigt ist. Dieser Moment kommt nicht.

Erholung ist kein Zufall

Dein Nervensystem unterscheidet nicht zwischen einem vollen Postfach und einer echten Gefahr. Es reagiert gleich: Anspannung, flacher Atem, wacher Blick. Was hilft, ist kein großer Urlaub in sechs Monaten, sondern kleine Unterbrechungen über den Tag verteilt.

Pausen sind also kein 'nice to have', sondern gehören untrennbar dazu, um gut und konzentriert arbeiten zu können.

Drei Minuten, die zählen

Setz dich hin, stell die Füße flach auf den Boden und zähle beim Ausatmen langsam bis sechs. Zehn Atemzüge, nicht mehr. Dein Körper bekommt damit ein klares Signal: Hier ist es sicher, du darfst loslassen.

Einfache Alternative: Augen schließen, eine Hand auf den Bauch legen und die Atembewegungen beobachten.

Was sich nach ein paar Wochen ändert

Die meisten Menschen, mit denen ich arbeite, berichten zuerst davon, wie gut es tut, mit diesen ruhigen 3 Minuten in den Tag zu starten. Dann davon, dass sie konzentrierter sind und im Gespräch wieder zuhören können, ohne innerlich schon die nächste Aufgabe zu sortieren. Abends den Tag mit einem bewussten ruhigen Moment abzuschließen und sich selbst wahrzunehmen fördert zudem einen erholsamen Schlaf.

Stressbewältigung beginnt nicht mit mehr Disziplin, sondern mit weniger Dauerlauf.

Achtsamkeit und Stressbewältigung

Deine Gedanken kreisen ständig? Mit einfachen Übungen aus dem Achtsamkeitstraining lernst du, den Gedankenkreisel zu unterbrechen – ganz ohne zusätzlichen Zeitaufwand. So beugst du Stresserkrankungen vor, stärkst deine Resilienz und dein Leben wird leichter.

Weiterlesen: Achtsamkeit und Stressbewältigung